Alpenrallye-Kitzbühel-Fotograf-©-by-Albin-Niederstrasser (1)

30. Kitzbüheler Alpenrallye mit Glockneretappe: 7. bis 10. Juni 2017

Die Kitzbüheler Alpenrallye feiert Jubiläum: 188 Classic Cars, 34 Marken, 28.000 PS und 30 Millionen bei der Kitzbüheler Jubiläumsrallye markieren die Eckdaten. Die 30. Auflage der Traditionsrallye wird den Teilnehmern besonders attraktive Strecken bescheren: darunter als ganz besondere Herausforderung die erstmalige Überfahrt der Großglockner-Hochalpenstraße, erstmals gibt es auch einen Abstecher nach Kärnten…

Groß wie selten zuvor war demgemäß auch der Andrang auf die Startplätzes: 188 Fahrzeuge der Baujahre 1923 bis 1975 werden bei der 30. Kitzbüheler Alpenrallye an den Start gehen – für alle anderen heißt es: „bitte warten“ bis 2018.

Von Peter Weck bis Jochen Mass – prominente Teilnehmer am Start

Wie immer sind im Starterfeld der Kitzbüheler Alpenrallye auch bekannte Namen zu finden. So ist dieses Jahr Schauspiellegende Peter Weck am Start: der österreichische Film- und Bühnenstar, Regisseur, Produzent und Theatermacher pilotiert bei der Alpenrallye einen Lancia Fulvia, Baujahr 1975, Beifahrer ist Alpenrallye-Urgestein Rudi Höfinger. Ebenfalls einen italienischen Klassiker, einen Alfa Romeo 2600 Cabriolet, Bj. 1963, bringt der frühere Formel-1-Star Jochen Mass an den Start, während DTM-Pilot Mike Rockenfeller mit einem sportlichen Audi 80 GT (1974) die Rallye bestreiten wird. Stil und Eleganz beweist Fotokünstler und Ski-Olympiastarter Hubertus von Hohenlohe mit seiner Fahrzeugwahl: Er wird auf dem Copilotensitz eines prachtvollen Bentley Continental R-Type aus 1954 Platz nehmen. Ebenfalls „very british“ ist ARD-Tagesschau-Anchorman Jan Hofer unterwegs: er pilotiert einen Austin Healey 3000 aus 1966.

Kitzbueheler-Alpenrallye-Das-grosse-Finale30 Jahre Classic Cars in Kitzbühel

Vom 7. bis 10. Juni wird 30 Jahre Alpenrallye-Geschichte zelebriert: Gegründet 1988 von einer Gruppe von Enthusiasten – Rudi Höfinger, Rupert Mayr-Reisch und Hartmut Fromm sind noch heute im Organisations-Komitee aktiv – rund um den legendären Kitzbüheler Haubenkoch und Oldtimerfan Hasi Unterberger († 2002) hat die Alpenrallye eine rasante Entwicklung genommen.

Von der ersten Rallye mit 70 Fahrzeugen hat sich die Alpenrallye zu einer hoch professionellen Veranstaltung entwickelt, bei der Jahr für Jahr fast 200 der schönsten Oldtimer der Automobilgeschichte an den Start gehen.

Es sind die reizvollen Zutaten, die die Alpenrallye zu einer der beliebtesten und bekanntesten Classic-Car-Veranstaltungen Europas machen: Eine einzigartige Mischung aus traumhafter Berglandschaft, atemberaubenden Bergstrecken, Exklusivität, Sportlichkeit und dem Flair der Hahnenkammstadt Kitzbühel, die die Rallye zu einer ganz besonderen Oldtimerrallye und Jahr für Jahr auch zum Treffpunkt für viele prominente Teilnehmer aus Rennsport, Showbusiness, Wirtschaft und Sport machen.

Premieren: Erste Großglockner-Überfahrt, erstmals Kärnten-Abstecher

582 fordernde, aber landschaftlich eindrucksvolle Kilometer stehen auf dem Programm. Hauptdarsteller der Jubiläumstour – neben den automobilen Raritäten aus sechs Jahrzehnten – sind die berühmtesten Alpengipfel und Gebirge der Tiroler, Salzburger und Kärntner Bergwelt, die entlang der Rallyeroute Spalier stehen: Großglockner, Wilder Kaiser, Hohe Tauern, Loferer Steinberge, Lienzer Dolomiten, Karnische Alpen, Hochkönig…

Nach dem Prolog am Donnerstag (8. Juni) rund um die Hohe Salve (u.a. mit Ortsdurchfahrt und Stempelkontrolle am Marktplatz Hopfgarten) folgt am Freitag (9. Juni) die Königsetappe: Die Strecke führt über den Felbertauern nach Osttirol und durch das landschaftlich einmalige Lesachtal nach Kärnten und zurück in die Osttiroler Hauptstadt Lienz.

Alpenrallye Kitzbühel

Nach dem Mittagsstopp folgt der Höhepunkt der Etappe: Die Überfahrt der Großglockner-Hochalpenstraße von Heiligenblut über das Hochtor und das Fuscher Törl über eine Seehöhe von 2.500 Meter und mit ihren vielen Serpentinen ist eine echte Herausforderung für Mensch und Maschine und bietet als Belohnung für die Strapazen eindrucksvolle Blicke auf die Gletscherwelt der Hohen Tauern mit dem 3.798 Meter hohen Großglockner. Eine atemberaubende Strecke am Fuß des höchsten österreichischen Gipfels.

Eine abwechslungsreiche Etappe führt den Rallye-Tross am Samstag (10. Juni) in den Salzburger Pinzgau mit einer Sonderprüfung am Fahrtechnikzentrum Brandlhof, bevor am Nachmittag bei der großen Fahrzeugparade in der Kitzbüheler Altstadt wieder Tausende Zuschauer alle Teams gebührend bejubeln werden. Gänsehautfeeling garantiert!

Markenvielfalt ist Trumpf – Historische Bentley-Armada am Start

Für Abwechslung im Starterfeld ist gesorgt: Nicht weniger als 34 Marken sind bei der 30. Alpenrallye vertreten – von Alfa Romeo bis Volkswagen. Darunter viele Marken, deren Fahrzeuge heute noch mit aktuellen Modellen auf allen Straßen zu sehen sind: Porsche, Mercedes-Benz, Jaguar, Audi, BMW, Fiat, Ford, Lancia – andere, die einen besonders exklusiven Klang haben wie Bentley, Lamborghini, Rolls Royce, Ferrari, Maserati oder Aston Martin, aber auch Marken, die schon lange aus dem Straßenbild verschwunden sind: Auto-Union, Glas, Packard, Sunbeam oder Lagonda. Und natürlich finden sich auch wieder einige echte Exoten im Feld: GAZ, Mormon Roosevelt, Bocar oder Nash-Healey.

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Das älteste Fahrzeug der Jubiläums-Alpenrallye ist ein Bentley 3 Litre Speed Model aus dem Jahr 1923. Insgesamt werden 28 Vorkriegsklassiker an den Start gehen, darunter allein 13 historische Bentleys – wieder mehr als bei der Mille Miglia, der berühmtesten Oldtimer-Rallye der Welt.

Bei der Alpenrallye wird automobiles Kulturgut im Wert von weit über 30 Millionen Euro bewegt.

Über 28.000 Pferdestärken werden sich an den drei Bewerbstagen auf den Weg machen: von den PS-stärksten Klassikern (Chevrolet Chevelle SS 396 mit 375 PS und Ferrari 512 BB mit 360 PS) bis zum Fiat 500 mit 25 PS reicht die Leistungsvielfalt der Fahrzeuge.

Enthusiasten und Genussfahrer – und der Sepp-Greger-Bergpokal

Seit Jahren bewährt ist der Modus mit zwei Kategorien, je nach sportlicher Ambition der Teams: Die Sport-Trophy – mit zahlreichen Prüfungen und Transponder-GPS-Messung auf allen Etappen, bei der es auch um den Gesamtsieg der Alpenrallye geht – und die Classic-Trophy für Genussfahrer – wobei auch hier der sportliche Ehrgeiz nicht zu kurz kommt.

Besonders begehrt ist der Preis für den Sieger der Bergwertung, dem seit 2012 der prestigeträchtige nach dem einstigen „Bergkönig“ benannte Sepp-Greger-Bergpokal winkt.

Das Programm und die Streckenführung:

  • Mittwoch, 7. Juni: 13.30–18.00: Fahrzeugabnahme (Hahnenkammparkplatz)
  • Donnerstag, 8. Juni: 08.00–15.00: Fahrzeugabnahme (Hahnenkammparkplatz) ab 15.00: Prolog “Hohe-Salve-Runde” (53,6 km / 1:29 Fahrzeit). Start: Fleckalm Parkplatz – Kirchberg – Hopfgarten (Ortszentrum) – Itter – Söll – Ellmau – Going – Reith b. K. – Kitzbühel Zentrum
  • Freitag, 9. Juni: ab 07.00: “Glockner–Runde” (367,3 km / 7:55 Fahrzeit) Kitzbühel (Hahnenkammparkplatz) – Jochberg – Pass Thurn – Mittersill – Felbertauern – Matrei i.O. – Lienz – Strassen (Strasserwirt voraussichtlich Kaffeestopp) – Tassenbach – Ober-/Untertilliach – Lesachtal – Kötschach-Mauthen – Gailbergsattel – Oberdrauburg – Lienz (Mittag) – Nußdorf-Debant – Heiligenblut – Großglockner-Hochalpenstraße – Fusch – Bruck – Kaprun – Mittersill – Kitzbühel Zentrum
  • Samstag, 10. Juni: ab 08.00: “Pinzgauer Runde” (161,6 km / 3:41 Fahrzeit) Kitzbühel (Hahnenkammparkplatz) – Reith b.K. – St. Johann – Fieberbrunn – Hochfilzen – Leogang – Ecking – Brandlhof – Lofer – Waidring – Erpfendorf – Kössen – Schwendt – St. Johann – Ellmau – Oberndorf (Mittagsstopp Penzinghof) – Kitzbühel. ab 14.30 Uhr: Zieleinfahrt mit Fahrzeugpräsentation (Innenstadt)

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Weitere Informationen unter alpenrallye.at 

(Das Bildmaterial wurde von der Alpenrallye Kitzbühel zur Verfügung gestellt)

Written by

Hans Hörl ist seit mehr als 30 Jahren im Medien- und Verlagsgeschäft, und seit 16 Jahren auf das Luxus-Lifestyle-Segment spezialisiert. Er ist Gründer und Herausgeber der online-Magazine FiNE ART OF LIVING und NeueUhren.de.

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