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5 Hotels mit dem Hauch des Besonderen

5 Hotels mit dem Hauch des Besonderen: Die Ansprüche der Gäste ändern sich. Urlaub im Fünf-Sterne-Hotel ist eine angenehme Erfahrung, doch der moderne Reisende will mehr. Der Reiz findet sich vor allem in Häusern und Destinationen mit dem „gewissen Etwas“. Sei es nun ein spezieller geschichtlicher Hintergrund, kulturelle Besonderheiten oder Mythen, die sich um das Hotel oder die Urlaubsregion ranken. Wir  stellen Hotels mit diesem „besonderen Etwas“ vor:

Edinburgh – Willkommen in der Stadt der Geister

Wussten Sie, dass Edinburgh zu den gruseligsten Orten der Welt zählt? Nein? Dann wird es Zeit, Edinburgh und seine Geistergeschichten näher kennenzulernen! Gerade in den Herbstmonaten bietet sich eine Geistertour in die Unterwelt Edinburgh’s hervorragend an. Wer die Geister sehen will, muss sich in die sogenannte Old Town begeben. Dort geht es über eine Steintreppe hinab in die Vaults, ein Labyrinth aus Gewölbe, Kellern und Tunnelgängen. Hier sollen sich der Legende nach die Geister längst vergangener Tage zeigen. Die dunkle Seite Edinburghs war zudem eine wichtige Inspirationsquelle für „Frankenstein”-Autorin Mary Shelley oder Robert Louis Stevenson, der Verfasser des Schauerromans „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“.

Nira-Caledonia

Unser Tipp, um fernab aller Geister eine entspannte und garantiert gruselfreie Zeit zu verbringen, ist das Boutiquehotel Nira Caledonia. Das Boutiquehotel ist in zwei Gebäuden am Gloucester Place untergebracht und gehört zu den exklusivsten Adressen in Edinburgh. Jedes der 28 Zimmer und Suiten ist individuell gestaltet und versprüht einen ganz eigenen Charme. Kulinarisch verwöhnt das Hotel im Blackwood’s Bar & Grill mit rustikalen, schottischen Gerichten. Nach dem Essen steht es jedem frei, den Abend mit einem Nachttrunk aus den reichlich mit Malts gefüllten Regalen der Bar, inklusive der zwölf Jahre alten Glenkinchi und Cao Ila, oder jeden anderen Digestif auf Empfehlung des Barkeepers zu beschließen und auf die Geister Edinburghs anzustoßen.

 

Zeitreise durch das 20. Jahrhundert im Sofitel Legend Metropole Hanoi

Das Sofitel Legend Metropole Hanoi blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Das Kolonialstilhotel entstand im Jahr 1901, der Blütezeit von Frankreichs Kolonialherrschaft über Vietnam. Ein geschichtliches Highlight des Luxushotels ist der Bunker, der unterhalb des begrünten Innenhofes 2011 freigelegt wurde. Während der bewegten Kriegsjahre diente er Gästen und Anwohnern als sichere Zuflucht. Weihnachten 1972 wurden hier beispielsweise Teile des Liedes „Where are you my Son“ der Künstlerin Joan Baez während eines Luftangriffes aufgenommen.

Sofitel-Legend-Metropole-Hanoi

Im Jahr 2009 wurde das legendäre Hotel unweit des Hoan Kiem Sees und des Hanoi Opera Houses komplett renoviert und als erstes Sofitel Legend der Welt wieder eröffnet. Zwei Flügel – einer im Kolonialstil, der andere modern – beherbergen 364 Zimmer und Suiten. Darüber hinaus stehen den Gästen das französische Restaurant Le Beaulieu, der Spices Garden mit vietnamesischen Spezialitäten und das italienische Lounge-Restaurant Angelina sowie ein Fitnesscenter und das Le Spa du Metropole.

 

Shivas Wassertropfen über Mauritius

Mauritius ist bekannt für seine traumhaften Strände, das türkisblaue Wasser und seine idealen Wassersportbedingungen. Davon abgesehen, verfügt die Insel zudem über die größte hinduistische Pilgerstätte außerhalb Indiens – den malerischen Kratersee Grand Bassin. Der Hindu-Gott Shiva verlor hier der Sage nach ein paar Wassertropfen aus dem Ganges, welche daraufhin den See füllten und sein Wasser heilig machten. Das Heiligtum befindet sich inmitten der Berge Mauritius´ und ist häufig vom Nebel umhüllt, was zur Magie dieses Ortes beiträgt.

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Idealer Ausgangspunkt, um dieses einzigartige Heiligtum mit seiner 33 Meter hohen Shiva-Statue persönlich zu begutachten, ist das nur etwa 20 Minuten entfernte Lifestyle-Resort Shanti Maurice. Das Hotel legt großen Wert darauf, Reisenden das authentische Mauritius mit seinem kulturellen Erbe näher zu bringen. Hier erleben Gäste nicht nur hautnah die mystische Geschichte der Insel, auch für Erholung ist reichlich gesorgt. Denn im 7.000 Quadratkilometer großen Nira Spa des Lifestyle-Resorts Shanti Maurice wird jeder nach Herzenslust verwöhnt. Der vielfach ausgezeichnete Wellnessbereich bietet eine „Journey Around the World of Wellbeing“ – eine Reise quer durch alle Massagetechniken und Wellnesskulturen der Welt.

 

Teuflisch wilde SchöllenenschluchtOverview-Andermatt-Village
Alpine Natur und mystische Traditionen machen die Destination Andermatt in der Schweiz zu einem beliebten Reiseziel bei Kultur- und Outdoorbegeisterten. Hier befindet sich auch das The Chedi Andermatt, das ein idealer Ausgangsort für die Erkundung der Region und seiner Sehenswürdigkeiten ist. Die Schöllenenschlucht in Andermatt ist bekannt für seine historische Bedeutung. Im Jahr 569 überquerten die Lombarden durch den Bau einer Brücke, die von Ketten getragen wurde, die gefährliche Engstelle über die Reuss. Im Jahre 1198 wurde sie durch die legendäre Teufelsbrücke ersetzt und ist heutzutage eine der wichtigsten Nord-Süd-Routen der Alpen, auch bekannt als Gotthardpass.

 

Historisches Südtirol

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Rund um das Hotel Schwarzschmied in Lana, Südtirol, befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die Besucher in die Besonderheiten sowie Geschichte der Region einführen. Rund 40 Kirchen, Klöster und Kapellen, die bis zu zehn Jahrhunderte in die Vergangenheit reichen, können Urlauber in unmittelbarer Nähe zur Marktgemeinde Lana erkunden. Nur wenige Autominuten vom Hotel entfernt beeindrucken die 800 Burgen, Schlösser und Festungen in Südtirol mit ihren Sammlungen und Rittersälen. Auch das Hotel Schwarzschmied hält für seine Gäste ein Stück Geschichte bereit: Der an das Hotel grenzende 1.000 Quadratmeter große Schwarzbauergarten aus dem 17. Jahrhundert wird auch heute noch vom Hotel Schwarzschmied genutzt. Hier werden Obst, Gemüse und Kräuter für das Hotelrestaurant „La Fucina“ angebaut, in dem nach dem Slow-Food-Prinzip gekocht wird.

 

Auf den Spuren des Höhlenbären 

In Alta Badia – das Land der Ladiner – tauchen Urlauber in die Welt der ältesten Kultur Südtirols ein und erkunden Bergbauersiedlungen, auch „Viles“ genannt, mit ihrer klassischen ladinischen Architektur. Das Gadertal wurde vor ca. 9.000 Jahren von den ersten Menschen entdeckt, wobei die ersten dauerhaften Siedlungen in Alta Badia sich ab ca. 1700 v. Chr. bildeten – dies wurde durch Funde aus der Bronzezeit belegt.

Sassongher_Blick-ins-Tal

Das Hotel Sassongher in Corvara, Alta Badia, liegt am Fuße des Sassonghermassives und ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen durch das UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten. Die Wanderung im Naturpark Fanes mit Start in San Cassiano führt beispielsweise bis zum Höhleneingang am Fuße des Conturines Bergs. Ende der 80er Jahre wurde hier eine sensationelle Entdeckung gemacht: In der Höhle befanden sich fossile Reste eines Höhlenbären. Anschließende Untersuchungen ergaben, dass es sich bei dem „Conturines-Bären“ um eine neue Spezies handelte, die zuvor nie aufgezeichnet worden war.

 

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