Alfa Romeo 4C: Serienprouktion läuft an

Alfa 4C 130508_AR_4C_03Mit italienischem Charme, Leistung und innovativer Technologie soll der neue Alfa Romeo 4C hohes Fahrvergnügen mit hoher Sicherheit verbinden. Das neue Coupé steht für die über ein Jahrhundert alte Tradition und die authentischen Werte der Marke. So ist bereits die Modellbezeichnung 4C – für „quattro cilindri“, vier Zylinder – eine Reminiszenz an zwei legendäre Fahrzeugtypen. In den 1930 und ‘40er Jahren gewannen Alfa Romeo mit dem Kürzel 6C und 8C im Namen die berühmtesten Rennen der Welt. Gleichzeitig befeuerten der mächtige Achtzylinder und der damals extrem fortschrittliche Sechszylinder die leistungsfähigsten Straßensportwagen ihrer Zeit. 2007 tauchte die magische Kombination 8C erneut auf – im Hochleistungscoupé Alfa Romeo 8C Competizione.

Alfa 4C 130508_AR_4C_05Entwickelt von Alfa Romeo und gefertigt im Maserati Werk Modena, liegt der neue Alfa Romeo 4C mit einer spezifischen Leistung von weniger als vier Kilogramm pro PS auf dem Niveau aktueller Super-Sportwagen. Die Länge von nur rund vier Meter, der Radstand von 2,40 Meter und der Hinterradantrieb sorgen darüber hinaus für eine unvergleichliche Agilität. Garant für diese dynamischen Eigenschaften ist nicht exzessive Motorleistung, sondern drastisch reduziertes Gewicht – mit 895 Kilogramm ird der Alfa Romeo 4C eines der leichtesten Serienfahrzeuge auf dem Markt sein. Geheimnis hinter diesem niedrigen Leergewicht ist neben den kompakten Dimensionen die Verwendung von Hightech-Materialien, die bereits den Alfa Romeo 8C Competizione zum leistungsfähigsten Sportwagen in der Geschichte der Marke machten. In beiden Fahrzeugen stand die Verwendung beispielsweise von Kohlefaser und Aluminium für die nahe Verwandtschaft mit reinrassigen Rennautos.

Alfa 4C 130508_AR_4C_06Der Vierzylinder-Turbobenziner des Alfa Romeo 4C, dessen Hubraum von rund 1.750 Kubikzentimeter ebenfalls Erinnerungen an erfolgreiche Rennwagen der Marke wachruft, ist als Mittelmotor vor der Hinterachse angeordnet. Auch die Verwendung von Aluminium für den Motorblock und die Benzin-Direkteinspritzung verkörpern Rennsport-Technologie. Das Doppelkupplungsgetriebe Alfa Romeo TCT (twin dry clutch transmission) sorgt für Gangwechsel in Sekundenbruchteilen ohne Zugkraftunterbrechung, fast wie in der Formel 1. Außerdem stellt das Fahrdynamikprogramm Alfa Romeo D.N.A. den zusätzlichen Modus „Race“ zur Verfügung. Dank dieser Technologie bietet der neue Alfa Romeo 4C Fahrleistungen auf dem Niveau eines Super-Sportwagens. Und das nicht nur auf der Straße, sondern bei Bedarf auch auf der Rennstrecke.

Vorbild Tipo 33: Optisch die größte Verwandtschaft verbindet den neuen Alfa Romeo 4C mit dem Alfa Romeo Tipo 33 von 1967, zweifellos eines der schönsten Coupés aller Zeiten. Der als Basis für Rennautos entworfene Tipo 33 verbindet extreme Technologie und Funktionalität mit einem aufregenden Design – exakt die Werte Werte, die Alfa Romeo auch heute auszeichnen. Bereits drei Jahrzehnte zuvor stellte der Alfa Romeo 8C 2900 die Weichen für diese Herangehensweise. Der 1938 präsentierte Achtzylinder-Renner sorgte mit einer Aluminium-Karosserie von Touring beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans für Aufsehen. 1952 folgte der Alfa Romeo 1900 C52. Das als „Disco Volante“ (fliegende Untertasse) in die Geschichte eingegangene Coupé wog dank extremer Leichtbauweise nur 760 Kilogramm und erreichte die für die Zeit beeindruckende Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h.

Alfa 4C 130508_AR_4C_04Dieselbe Philosophie steht nun hinter dem Alfa Romeo 4C. Auch bei diesem neuen Super-Sportwagen führten der Kampf gegen überflüssiges Gewicht und die Suche nach hoher Effizienz zu innovativen technischen Lösungen und der Verwendung von Hightech-Materialien, die ihren Ursprung in der Formel 1 oder sogar in der Raumfahrt haben. Auf diese Weise dient der Alfa Romeo 4C auch als Versuchsträger für zukünftige Fahrzeugmodelle der Marke. Eine Aufgabe, die in jüngerer Vergangenheit bereits der in limitierter Stückzahl von nur 500 Exemplaren gefertigte Alfa Romeo 8C Competizione (2007) und der Alfa Romeo Giulietta (2010) erfüllten, bei dem erstmals das Doppelkupplungsgetriebe (TCT) eingesetzt wurde.  In Europa werden die ersten Alfa Romeo 4C planmäßig ab September 2013 an die Kunden ausgeliefert. Vorgesehen ist eine Jahresproduktion von 3.500 Einheiten, rund 1.000 davon sind für die europäischen Märkte reserviert.

Die Preise wird Alfa zur IAA bekanntgeben; allerdings ist die zum Autosalon in Genf vorgestellte Launch Edition von insgesamt 500 Fahrzeugen (davon 400 für Europa, 77 für Deutschland) mit 61.000 € leider bereits vergriffen. Die Serienversion wird aller Voraussicht nach unterhalb der Launch Edition liegen; in den Medien wird derzeit über einen Preis zwischen 53.000 – 58.000 € spekuliert.

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