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Breguet Classique Grand Complication Réveil Musical

Musikwecker für das Handgelenk: Breguet Classique Grand Complication Réveil Musical. Klingende Uhren, insbesondere Armbanduhren, sind seit jeher die „Königsklasse“ in ihrer Spezies. Meist handelt es sich um seltene oder in limitierter Auflage angefertigte Exemplare, die bei Sammlern hoch im Kurs stehen.

Zum Jahresende stellt die Manufaktur Breguet mit dem Musikwecker ihr neustes Meisterwerk vor. Das „Herz“ dieses Musikweckers ist das neue Breguet- Automatikwerk 777, das mit einer Siliziumhemmung und einer Breguet-Spiralfeder ausgestattet ist und über einen patentierten Musikmechanismus verfügt: Wird ein Drücker bei 10 Uhr betätigt oder die mit der Weckerfunktion voreingestellte Zeit erreicht, spielt die Uhr eine kristalline Melodie. Ermöglicht wird dies durch ein patentiertes Musikdosenprinzip. Dabei wird die traditionelle Stiftwalze der  Musikdose durch eine Scheibe ersetzt, die ebenfalls mit Stiften bestückt ist, welche abwechselnd die 15 Federn eines «Tastatur»-Metallkamms betätigen. Eine unter dem Uhrwerk angebrachte handguillochierte Membran aus metallischem Glas vervollständigt diesen Ausnahmemechanismus. Sie verstärkt die notwendigen Schwingungen für das Ertönen der Melodie und garantiert gleichzeitig die Wasserdichtigkeit. Gründliche Forschungen bei der Suche nach geeigneten Materialien für den Metallfederkamm und die Membran führten nun zu einer optimalen Klangqualität, die durch ständige Weiterentwicklungen von Breguet im Bereich der Akustik unterstützt wurde. Um ein optimales Klangbild zu ermöglichen, wurde der Boden des Goldgehäuses, der die Membran schützt, mit mehreren Öffnungen versehen, um die Übertragung des Klanges zu optimieren.

Während die Melodie 20 bis 25 Sekunden erklingt, absolviert das Zifferblatt-zentrum, das mit der Stiftscheibe gekoppelt ist, eine vollständige Umdrehung. Besondere Aufmerksamkeit schenkt man im Hause Breguet den Details, und so entwickelten die Konstrukteure ein System, welches das Auslösen dieser Zifferblattrotation verhindert, wenn die bei 3 Uhr angezeigte Gangreserve dafür nicht mehr genügend Antriebskraft aufbringt. Die Melodie wird jedoch auch dann vollständig abgespielt. Von vergleichbarer Detailverliebtheit zeugt auch das bei den klassischen Uhren von Breguet üblicherweise kannellierte bzw. geriffelte Gehäusemittelteil: Bei diesem Modell wird es von einem rundum laufenden Band feiner Musiknoten geschmückt.

Einem derart aufwändig gefertigten und seltenen Exemplar dieser Spezies entsprechend, wird das gute Stück in einer Schatulle aus Resonanzfichte angeboten. Dieses Holz ist für den Klangkörper von Saiteninstrumenten besonders geeignet und deshalb bei Geigenbauern äußerst begehrt. Geeignete Fichten findet man vor allem im Wald von Risoud über dem Vallée de Joux, der Heimat des Hauses Breguet. Die Schatulle trägt denn auch dazu bei, den Wohlklang und das Volumen der Melodie des Musikweckers beträchtlich zu verstärken.

Als eigentliches Kunstwerk verkörpert dieser klingende Zeitmesser die Werte von Breguet – Verfeinerung, Eleganz, Schlichtheit, aber auch Innovation und technische Perfektion – vollendet kombiniert. Sie schöpft zudem ihre Legitimität aus der mit Musik verbundenen Geschichte der Marke: Gehören doch zu den berühmten Kunden von Breguet Komponisten wie Gioacchino Rossini, Serge Rachmaninoff und Arthur Rubinstein. Das Modell ist wahlweise in Gelbgold (UVP 50.500,-) oder Weißgold (UVP 51.300,-) erhältlich. Dafür erhalten Liebhaber ein edles Stück feinster Uhrmacherkunst in einem 48 mm Gehäuse: mechanisches Breguet-Automatikwerk Kal. 0900 mit 55 Stunden Gangreserve, 17 1/3 Linien, 58 Rubine, Ankerrad und Anker aus Silizium. Breguet-Unruh mit Regulierschrauben, Breguet-Spiralfeder, Frequenz 4 Hz. Und jedes Exemplar einzeln nummeriert.

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Hans Hörl ist seit 1979 im Medien- und Verlagsgeschäft und war in leitenden Postionen tätig. Anfang 2000 gründete er Media Service Partner und spezialisierte sich im laufe der Jahre auf das Luxus-Lifestyle-Segment. Er ist Gründer und Herausgeber der Online-Magazine FiNE ART OF LIVING und NeueUhren.de.

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