CorumGoldenBridge-autom

Corum Golden Bridge Automatic

Mit dem einzigartigen Stabwerk und dessen außergewöhnlichen Konstruktion schlug Corum vor 30 Jahren ein neues Kapitel in der Geschichte der Uhrmacherkunst auf und läutet mit der automativ-Variante läutet wiederum eine neue Ära der legendären Golden Bridge ein.

Seit der Einführung im Jahr 1980 übte selten ein mechanisches Uhrwerk eine solche Faszination aus. Dieses beeindruckende, linear angeordnete Stabwerk erfordert ein Höchstmaß an uhrmacherischem Können und schmückt daher einige bedeutende Uhrenmodelle der Golden-Bridge-Kollektion. Eine derart beeindruckende, elegante Lösung ist eine Herausforderung für Uhrmacher, die eine etwas tiefer gehende Erläuterung gestattet. 2009 inspirierte das Stabwerk der Golden Bridge die Neuentwicklung der modernen Ti-Bridge, und ein Jahr später entstand das erste Golden-Bridge-Tourbillon. Mit der nun aktuell neu entwickelten Modellversion mit automatischem Schlittenaufzug bricht ein neues Zeitalter für diese eindrucksvolle Uhr an.

Vier Jahre Entwicklungsarbeit und umfangreiche Labortests waren erforderlich, um die Materialien, Reibungskräfte und Aufzugsfähigkeiten des CORUM-Kalibers CO-313, des exklusiven, neuen automatischen Baguettewerks mit linearer Schwungmasse, genau zu prüfen.

Das Golden-Bridge-Uhrwerk ist mit einer linearen Schwungmasse aus Platin ausgestattet, die von beiden Seiten des Gehäuses sichtbar ist. Es verfügt außerdem über eine Schleppfeder, schwingt mit einer Frequenz von 4 Hertz (das entspricht 28.800 Halbschwingungen/h) und bietet 40 Stunden Gangreserve. Das Kaliber aus 194 Einzelteilen ist darüber hinaus mit einer Schraubenunruh ausgestattet – um höchste Präzision über einen langen Zeitraum zu garantieren – sowie mit einem verkleinerten Federhaus, das die perfekte vertikale Linienführung des Mechanismus aus ästhetischer Sicht nicht unterbricht. Grundplatine und Brücken sind aus 18-karätigem Gold gefertigt, das auf das Gold des Gehäuses abgestimmt ist. Die neue vertikale Guillochierung entspricht der linearen Ausrichtung der Schwungmasse und betont die kraftvolle Dynamik dieses Stabwerks. Die Komplexität eines solchen Uhrwerks – das Kaliber CO-313 ist eines von nur wenigen mit linearer Schwungmasse weltweit – liegt primär in der Herausforderung das Problem des Trägheitsmomentes zu lösen, das bei derartigen Werken typisch ist. Deshalb wird hier auch bevorzugt Edelmetall mit hoher Dichte verwendet, in diesem Fall Platin. Die lineare Schwungmasse wiegt vier Gramm (!) und schwingt einen Zentimeter, bevor die Bewegung durch ein System aus Dichtungen gebremst beziehungsweise abgefedert wird. Dieses System lässt die Schwungmasse wieder in die entgegengesetzte Richtung zurückschwingen, wodurch das Uhrwerk die Energie gewinnt, die es benötigt, um aufgezogen zu werden.

Das bei der Entwicklung des CORUM-Kalibers CO-313 zugrunde liegende Konzept sieht eine über Schienen geführte lineare Schwungmasse vor, die geschmeidig hinund hergleitet. Diese Schienen sind aus Stahl mit einer Beschichtung aus PTFETeflon hergestellt; die Kontakte zwischen den Schienen und dem Schlitten bestehen aus Berylliumkupfer – einer Materialkombination, die eine optimale Leistung garantiert. Die Übertragung der durch das „Auf- und Abschwingen“ gewonnenen Energie erfolgt über einen an der Schwungmasse befestigten Rechen, der sich stets im Eingriff mit einer Wendevorrichtung befindet, sodass immer in dieselbe Richtung aufgezogen wird (einseitiger Aufzug). Das System ist mit einem Kugellager aus Keramik ausgestattet, das ohne Schmierung auskommt.

Ein so außergewöhnliches Kaliber braucht angemessenen Raum. Darum ist das tonneauförmige Gehäuse der „Golden Bridge Automatic“ mit 37,2 mal 51,8 Millimetern etwas größer als seine Vorgänger und für den optimalen Tragekomfort am Handgelenk leicht gewölbt. Zwischen seinen teils polierten und teils satinierten Oberflächen bietet das Gehäuse in Rot- beziehungsweise Weißgold faszinierende Einblicke auf das automatische Uhrwerk der Golden Bridge – sowohl von der Zifferblattseite und der Rückseite als auch aus dem seitlichen Blickwinkel. Um ein solches Gehäuse zu erschaffen, das einer Vitrine für ein kostbares Kunstwerk gleicht, bedarf es nicht weniger als vier entspiegelter Saphirgläser. Das zweigeteilte Zifferblatt, das je nach Version in Schwarz oder Grau gehalten ist, lässt den Blick auf den faszinierenden Mechanismus frei, sodass der Betrachter die sich hin- und her bewegende lineare Schwungmasse ungehindert bewundern kann.

Ausgestattet mit einem Armband aus Krokodilleder mit Goldschließe, wird die neue „Golden Bridge Automatic“ 2011 in limitierter Jahresproduktion von 130 Stück in Rotgold und 70 Stück in Weißgold herausgegeben. Die Exklusivität der kleinen Auflagen entspricht der Besonderheit dieses ersten automatischen Golden- Bridge-Uhrwerks. Die UVP für diese außergewöhnlichen Meisterwerke liegen bei € 37.400,00 in rotgold, bzw. bei € 39.100,00 für die Weissgold-Variante.

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