Corvette Stingray C7: der Stachelrochen sticht wieder

 

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Für ein paar Stunden war sie der Star in München, noch bevor sie der Öffentlichkeit „offiziell“ auf dem Autosalon in Genf gezeigt wird: die Rede ist von der neuen Corvette Stingray C7. München ist eben nicht nur Weltstadt mit Herz, der Stars und Sternchen, der Schickimicki- und Bussibussi- Gesellschaft. Hier versorgt die Firma Geigercars die Fans des soliden „american way of drive“ mit allem, was das automobile „Big Block“ und „Muscle Car“ Herz begehrt. Und Karl Geiger sorgte auch persönlich dafür, daß seine Kunden und geladene Gäste einen kleinen Vorgeschmack darauf bekamen, was ab Spätsommer bei ihm bestellbar ist, und Anfang 2014 auf die Straßen losgelassen werden darf.

Chevrolet-Corvette-Stingray-282785-mediumEin neu entwickelter 6,2 Liter V8 (LT1 Small Block) katapultiert die „neue“ Corvette mit 450 PS nach Herstellerangaben unter 4 Sekunden auf 100 Km/h. Dabei sind es weniger die PS, sondern das gewaltige Drehmoment von 610 Newtonmeter das für viel Fahrspaß sorgen wird. Moderne Fahrdynamik-Technologie mit Auswahl von fünf Fahrmodi und zwölf variablen Fahrzeugparametern, ein neues Siebengang-Automatik-Getriebe mit Gangwechselkennung gehören zur Serienausstattung. Trotz dieser Opulenz soll das neue Modell, das mit Direkteinspritzung, Zylinderabschaltung, kontinuierlich variabler Ventilsteuerung und hochmoderner Verbrennungssteuerung, das bislang effizienteste Corvette-Modell sein und den Verbrauch des bisherigen Modelles von 9,0 l / 100 Km unterschreiten. Wer noch mehr Leistung will, ordert das optional erhältliche, rennsport-taugliche „Z51“-Performancepaket mit schlupfbegrenztem elektronisch geregelten Sperrdifferential, Trockensumpfschmierung, Integralbremse und zusätzlicher Differenzial- und Getriebeölkühlung.

2014 Chevrolet Corvette StingrayDurch Einsatz von Leichtbaumaterialien und dem abnehmbaren Targa-Dach aus Kohlefaser, Kotflügeln und Türen aus Kunststoff konnte das Gewicht reduziert werden. Auch die Unterbodenverkleidung sind aus Nano-Verbundmaterial. Das Fahrzeug basiert auf einer neuen Aluminium-Rahmenkonstruktion, die eine optimale Gewichtsverteilung von 50:50 ermöglichte.

Che bella: Den Designern ist mit der C7 gelungen, klassische „Vette“ Stilelemente neu zu interpretieren und mit zeitgemäßer Formensprache zu verschmelzen. Harte Kanten, starke Konturen, Kiemen vor den Türen und eine Hutze auf der Haube sind von der „Sting Ray“ C2 bekannte Elemente. Ein funktionales Luftleitsystem optimiert Fahrzeugkühlung und Aerodynamik: so wird beispielsweise die warme Luft des Motorraumes über eine Öffnung in der Motorhaube über das Dach geführt um den Anpressdruck zu erhöhen.

2014 Chevrolet Corvette StingrayDer Fahrer dürfte sich im Cockpit der C7 fühlen wie in einem Kampfjet; nimmt er auf High-Tech-Sportsitzen Platz vor hoch auflösenden, konfigurierbaren Displays, eingebettet in edle Materialien. Saubere verarbeitete Nähte finden sich an den optional erhältlichen Sitzbezügen aus Nappaleder. Es stehen zwei Sitzvarianten zur Wahl: ein GT Sitz für den komfortbetonten Fahrer, oder ein Rennsportsitz mit verstärktem Seitenhalt. Bei beiden Varianten sorgt der Werkstoff Magnesium für höhere Festigkeit und geringeres Gewicht.

Preislich wird eine Einstiegs-Größenordnung von „um die 80.000,- €“ genannt, aus verständlichem Grunde wollte man sich aber vor den offiziellen Messe-Verlautbarungen in Genf dazu nicht festlegen. Ab 5. März in Genf zu sehen sein wird auch die Cabrio-Version der C7, die man in München noch im Transport-LKW unter Verschluss hielt.

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Hans Hörl ist seit mehr als 30 Jahren im Medien- und Verlagsgeschäft, und seit 16 Jahren auf das Luxus-Lifestyle-Segment spezialisiert. Er ist Gründer und Herausgeber der online-Magazine FiNE ART OF LIVING und NeueUhren.de.

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