Das BRIOL – Fluchtpunkt aus der High-Tech und 5*Luxus-Welt

Hoch über dem Eisacktal, in Dreikirchen oberhalb Barbian auf 1.310 m liegt Briol: Ein ganz besonderer Urlaubsort, mit einer ganz besonderen Vorgeschichte; Johanna Settari, die Urgroßmutter der heutigen Besitzerin, war von Kindesalter an eine begeisterte Dreikirchnerin.
So kam es auch, dass sie sich von ihrem Gemahl, einem sehr wohlhabenden Bozner Seiden – und Porzellanhändler, zur Geburt eines jeden Kindes nicht etwa ein Schmuckstück oder einen anderen Wertgegenstand wünschte; nein, sie ließ sich jedes Mal ein Grundstück am „Berg“ schenken. Und da sie 15 Kinder, 14 Mädchen und einen Buben zur Welt brachte, eroberte sie schritt – bzw. kindweise ganz Dreikirchen. Johanna Settaris größter Wunsch war es, jedem ihrer Kinder ein Haus mit einem dazugehörenden Grundstück zu vermachen, damit die Großfamilie gemeinsam die Sommerfrische verbringen konnte. Auch dies gelang ihr, und damit dies auch so bliebe, trug sie der Nachkommenschaft drei Regeln auf:  Den Besitz nur in der Familie weitergeben,  Keine Zäune, Alles im Sinne des Berges erhalten.

1928 bekam Briol seine heutige Form, als der Künstler und Maler Hubert Lanzinger, ein Schwiegersohn von Johanna Settari, das Haus im Stil der Wiener Moderne umgestaltete und nach bester Bauhausmanier ein Gesamtkunstwerk verwirklichte, wobei er vom Geschirr, über die Einrichtung, bis zur Farbgestaltung alles aufeinander abstimmte.

Für die morgendliche Erfrischung schuf er ein Bergquellen gespeistes, ovales Freischwimmbad, von welchem man einen unglaublichen Ausblick in die Dolomiten, samt aufgehender Sonne hat. In den schlicht eingerichteten, schnörkellosen und auf das wesentliche reduzierten Zimmern wäscht man sich auch heute noch aus den originalen Waschschüsseln. Pro Stockwerk stehen einige Nasszellen zur Verfügung. Im Haus duftet es nach handgespülten Riemenböden, sonnengetrockneter Wäsche, holzgefeuertem Warmwasserofen, gekalkten Wänden…

Die BRIOLER Küche geht auf eine Tante der derzeitigen Besitzerin zurück, die in besten Haushalten in Wien, Rom, Zürich und Paris in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts lernte und arbeitete und so eine ganz raffinierte und fein abgestimmte Kochart entwickelte, mit welcher Sie über Jahrzehnte die Gäste von Briol verzauberte. Das heutige gastronomische Angebot von Briol ist eine Verschmelzung von Altbewährtem und zeitgenössischen Ansprüchen: Die hervorragende Küche, die auf ursprüngliche Südtiroler Gerichte zurückgreift, ist wohl einer der Gründe dafür das es im Briol so viele Stammgäste gibt.

Das BRIOL (über das auch die renommierte Süddeutsche Zeitung in ihrem Magazin in berichtete) ist nicht empfehlenswert für einen schnellen Stopp auf der Durchreise – hier sollte man einige Tage bleiben um zu lernen daß  Luxus auch bedeuten kann, auf diesen zu verzichten und die hier gelebte Reduzierung auf das Wesentliche eine völlig neue, aber effektive Art der Erholung sund Entschleunigung sein kann.

Das Briol ist im Sommer vom 27. April 2010 durchgehend bis zum 20. Oktober 2010 geöffnet. Weitere Infos und Anfragen über www.briol.it/storia-d.htm

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