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Das Wasser des Lebens: Whisky richtig genießen

Das Wasser des Lebens: Whisky richtig genießen. Whisky ist ein Getränk für Kenner. Denn für den perfekten Genuss ist es wichtig, das Destillat gut zu kennen. Die besonderen, feinen Geschmacksnuancen und ein Variantenreichtum machen das Whiskytrinken zur wahren Entdeckungsreise, die begeistern kann. Nicht grundlos existiert inzwischen eine immer größer werdende, internationale Fangemeinde.

Unterschiede der Whiskysorten

Die Auswahl unterschiedlicher Sorten ist groß, sodass die Wahl demjenigen nicht leicht fällt, der sich mit Whisky noch nicht auskennt. Unterschiede bestehen zum einen in den verschiedenen Getreidesorten, die für die Herstellung verwendet werden. Zum Beispiel bestehen Whiskys mit der Bezeichnung „Grain“ aus Weizen, Gerste und Hafer. „Bourbon“ bezeichnet Destillate, die zu einem Großteil aus Mais hergestellt sind. Der Zusatz „Malt“ beim berühmten Single Malt Whisky besagt, dass für seine Herstellung ausschließlich gemälzte Gerste verwendet worden ist. Zum anderen sind die Bezeichnungen „Blended“ und „Single“ wichtige Unterscheidungsmerkmale. Ein Blended Whisky ist immer eine Mischung aus unterschiedlichen Brennereien. Bis zu 50 verschiedene Destillate verleihen dabei einem einzelnen Whisky sein unverwechselbares Aroma. „Single“ bedeutet dagegen, dass er aus einer einzelnen Destillerie stammt.

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Warum das richtige Wasser zum Whisky wichtig ist

Wenn das Destillat zur Lagerung in die Fässer abgefüllt wird, besitzt es in der Regel einen Alkoholgehalt von 63,5 %. Über die Jahre verliert es diese Stärke, weil der Alkohol durch die Wand der Fässer entweicht. Gleichzeitig gewinnt der Whisky durch die Inhaltsstoffe des Holzes an Aroma. Die meisten Sorten haben bei ihrer Abfüllung nur noch einen Prozentsatz von 50 bis 60. Der Alkohol ist dann immer noch sehr dominant und würde die Geschmacksknospen im Mund betäuben. Aus diesem Grund wird der Whisky mit Wasser vermischt, um den Alkoholgehalt zu reduzieren und den Aromen mehr Raum zu geben. Die meisten Produzenten verdünnen den Whisky bereits bei der Abfüllung, damit er eine Trinkstärke von 40 bis 43 % besitzt. Allerdings sind auch hochprozentigere Whiskys erhältlich, die sich Kenner gerne selber verdünnen. Schotten mischen ihr Nationalgetränk immer mit frischem, schottischem Quellwasser. Einige schwören sogar auf Wasser aus der Gegend, aus welcher der Whisky stammt. Die Verwendung von schottischem Wasser hat in jedem Fall deshalb eine Berechtigung, weil es wenige Mineralien besitzt. Mineralwässer mit vielen Mineralien sind zum Verdünnen ungeeignet, da sie den Geschmack des Whiskys verfälschen würden. Bei der Auswahl sollte daher auf das Analyseergebnis auf dem Flaschenetikett geachtet werden.

Zum perfekten Genuss empfehlen sich beispielsweise die Mineralwässer bekannter Abfüller:

  • Evian
  • Volvic
  • Vittel
  • Highland Spring

Empfehlenswert ist außerdem stilles Wasser, weil auch Sprudel beziehungsweise die gelöste Kohlensäure den Geschmack beeinflussen kann. Weiterführende Informationen zum Thema „Wasser und Whisky“ können hier nachgelesen werden.

Stilvoll genießen: Tumbler oder Stielglas?

Wie auch bei hochwertigen Weinen ist das Trinkglas ein wichtiger Aspekt für den perfekten Genuss eines Whiskys. Eine Rolle spielen dabei die Form und die Dicke des Glases. Als typisch gilt eigentlich der Tumbler. Doch Experten wissen, dass Stielgläser besser geeignet sind. Die Aromen können sich im breiten Bauch des Glases perfekt entfalten, dabei verhindert die tulpenförmige Öffnung, dass sie zu schnell entweichen. Der Stiel sorgt außerdem dafür, dass die Wärme der Hand die Temperatur und damit den Geschmack des Destillats nicht beeinflusst. Wahre Kenner verwenden allerdings ein sogenanntes Nosing-Glas. Es ist ebenfalls tulpenförmig, allerdings besitzt es keinen langen dünnen Stiel. Stattdessen verfügt es über ein dickeres Glasstück an seinem unteren Teil, an dem es festgehalten werden kann, ohne dass die Handwärme sich auf den Inhalt überträgt. Durch die leicht nach außen gebogene Form an der Glasöffnung, können sich die Aromen beim Trinken breiter auf der Zunge entfalten. Dadurch kann der Geschmack besser wahrgenommen werden.

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