Die besten Foto-Tipps für Städtereisen

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Fotografie auf Städtereisen: Ob Dauerbrenner wie London und Paris oder Geheimtipps wie Tallinn und Graz: Städtereisen liegen voll im Trend. Damit die geknipsten Fotos vor Ort auch eine gelungene Erinnerung für die Zeit nach der Reise werden, gibt Judith Westskogen von CEWE die besten Tipps für gelungene Fotos von Städtereisen:

Die Kraft der blauen Stunde nutzen:

Keine Frage: Wer erstmalig in eine Metropole wie London kommt, möchte Sehenswürdigkeiten wie Big Ben oder Tower Bridge natürlich für die Ewigkeit festhalten. Da diese Attraktionen aber bekanntermaßen von sehr vielen Urlaubern besucht werden, rät die Foto-Expertin zu Randzeiten. „Wer die Zeit kurz nach dem Sonnenuntergang für seine Aufnahmen nutzt, hat nicht nur mehr Platz, sondern nutzt auch noch den optischen Effekt der ‚blauen Stunde‘. Die taucht die Motive in ein ganz besonders weiches Licht“. Wer gern früh aufsteht, profitiert ebenso von guten Farb- und Lichtverhältnissen und deutlich weniger Konkurrenz beim Fotografieren.

Der Puls der Stadt:

Autos als vorbeihuschende Lichter zu erfassen, ist ebenfalls eine professionelle Methode, das Flair einer Großstadt einzufangen. Der entscheidende Trick hierbei: eine Belichtungszeit von zehn Sekunden. „Wer den Verkehr einer Metropole als sprichwörtlichen Puls der Stadt für die Nachwelt festhalten möchte, kann dies am besten mit Stativ umsetzen“, so die Foto-Spezialistin. „In der Kombination mit langer Belichtung sichert dies grandiose Motive.“

Lebendige Fotos:

Wer Städte fotografisch in Szene setzt, darf auf Menschen nicht verzichten. Sie geben Metropolen einen persönlichen Touch und erfüllen sie mit Leben. Neben dem klassischen Erinnerungsfoto vor bekannten Sehenswürdigkeiten sollten Städtereisende sich ruhig etwas zutrauen. „Bewegung bringt noch viel mehr Leben ins Bild als das klassische Posieren vor Big Ben und Co. Wer auf dem Bild zum Beispiel einen Stadtplan studiert oder eine Espresso-Tasse zum Mund führt und dabei in die Ferne schweift, haucht den Bildern deutlich mehr Leben ein.“

Die Gesichter einer Stadt:

Mindestens genauso wichtig ist es, die Einwohner der Metropole für spätere Erinnerungen festzuhalten. Viele Reisende haben jedoch eine gewisse Scheu, Fremde zu fotografieren. Hier gibt es einfache Faustregeln, um Fotografen die Angst nehmen: Wer eine größere Menschenmenge von über 15 Leuten aufnimmt, muss sich überhaupt keine Sorgen machen. Wer dagegen eine einzelne Person fotografieren möchte, sollte vorher einfach kurz um Erlaubnis bitten. Die meisten Menschen fühlen sich geschmeichelt, wenn man signalisiert, dass sie die Hauptrolle im geplanten Motiv spielen.

Das Detail stets im Blick:

Vor lauter Sehenswürdigkeiten vernachlässigen Reisende oftmals den Blick für weitere Motive, die einer Stadt ihren Charakter geben. Metropolen am Wasser heben sich zum Beispiel durch Fischerboote ab. Gemächliches Leben am Fluss wie etwa in Porto oder in Istanbul ist ideal, um das Flair einer Stadt am Wasser einzufangen. Nicht zuletzt sollten Fotografen ihren Blick auf die Details legen. Die Kuppel eines Doms von innen bietet ein mindestens ebenso spannendes Motiv wie das einer Kathedrale von außen. Reisende sollten also einen Bild-Ausschnitt finden, der das jeweilige Bauwerk in ihren Augen so besonders macht.

 






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