Ein Abstecher nach Brighton ist eine Reise wert – nicht nur zum Champions-League-Finale

People on the beach by Brighton PierBrighton ist Großbritanniens größtes und bekanntestes Seebad. Nur 30 Fahrminuten von London-Gatwick entfernt liegt die pulsierende Stadt an der wunderbaren Südküste Englands, eingebettet zwischen dem sanften Hügelland South Downs und dem Ärmelkanal. Mit seinen rund 134.000 Einwohnern begrüßt Brighton & Hove, die seit dem Jahr 2001 den Status einer zusammengehörenden Stadt genießen, jedes Jahr über 8 Millionen Gäste aus aller Welt. Drei Kinos, zehn Theater, fünf Casinos, dreißig Clubs, hunderte von Pubs und Bars sowie zahlreiche Museen und weit über 50 Events und Festivals bieten Brightons Besuchern ganzjährig eine vielfältige Auswahl an Freizeitaktivitäten. Ob exotischer Royal Pavillon, der mondäne Brighton Pier, Europas älteste elektrische Eisenbahn, die Marina in unmittelbarer Nähe der Kreidefelsen oder das größte Sealife-Center der britischen Insel: Brighton ist ausgesprochen reich an Kultur und Geschichte und vereint Tradition und Lifestyle in einzigartiger Weise. Auch das sportliche Vergnügen kommt nicht zu kurz. Der lange Kieselstein-Strand bietet Besuchern eine große Auswahl an Sport- Möglichkeiten: Schwimmen, Rudern, Surfen, Kitesurfen, Segeln, Wakeboarden und Beachvolleyball. Natürlich kommen auch Hiking-Freunde in der abwechslungsreichen Berglandschaft vollkommen auf ihre Kosten. Das mannigfaltige Kulinarikangebot ist ebenfalls unschlagbar und zieht die Starköche aus allen Ländern magnetisch an. Zudem bietet Brighton vom klassischen B&B bis zu modernen Boutique- und 5-Sterne-Hotel eine große Auswahl an Unterkünften für jeden Geschmack. Nachfolgend ein paar Tipps für einen Besuch in Brighton:

Brighton VB08-Brighton-PierKaum klettern die Temperaturen an Englands Südküste in zweistellige Bereiche, findet ein Großteil des Lebens in Brighton wieder an der Strandpromenade statt. Die auffälligste Sehenswürdigkeit der Promenade ist der Brighton Pier (www.brightonpier.co.uk). Er wurde im Mai 1899 erbaut und ist seit jeher der Ort, um sich zu treffen und zu feiern oder den Sonnenauf-oder-untergang zu beobachten. Der Pier beherbergt einen lebhaften Jahrmarkt mit Restaurants, Bars, Spielhallen, Karussells und Snack-Ständen sowie eine Achterbahn. Dank seiner Architektur ist er außerdem eine beliebte nostalgische Fotokulisse.

Zum Perspektivenwechsel begibt man sich seit Ende 2011 auf das Brighton Wheel (www.brightonwheel.com) direkt neben dem Pier. Von dem 50 Meter hohen Riesenrad hat man während der zwölfminütigen Fahrt einen einmaligen Blick über die Küstenstadt und die hügelige Landschaft von Sussex sowie hinaus auf die Nordsee. Brighton WheelWenn man wieder festen Boden unter den Füßen hat, sollte man unbedingt einen Tag für „jede Richtung – sprich gen Osten und gen Westen“ einplanen.

In westlicher Richtung entlang der Strandpromenade bleibt man sicher bei den Artist Quarters (www.theartistquarter.co.uk) hängen. In den ursprünglichen Gewölben der Fischer unterhalb der Promenade haben sich verschiedenste Künstler mit ihren Galerien angesiedelt. Ob Gemälde, Keramik oder Kunstobjekte aus angespültem Strandgut – es lohnt sich, hier zu stöbern!

Wer mehr über das Leben und die Arbeit der Fischer von Brighton erfahren möchte, schlendert weiter und landen fast automatisch vor dem Fishing Museum (www.brightonfishingmuseum.org.uk).

In dem kostenlosen Museum, das die komplette Woche geöffnet hat, findet man Bilder, ha 7Fotos und Gegenstände, die die Entwicklung des kleinen Fischerdorfes Brighthelmstone vom 17. Jahrhundert bis heute erzählen. Hauptattraktion ist ein original 27 Fuß großes traditionelles Sussex-Fischerboot. Neu in diesem Jahr ist eine Sonderausstellung zur spannenden Geschichte des West-Pier, den man dann auch direkt als nächstes erreicht.

Der West Pier ist der älteste Pier Brightons. Er wurde 1866 erbaut – wurde aber 1975 nach zwei Bränden und mehreren Stürmen geschlossen. Die Renovierung des West Piers wurde immer wieder Verschoben. Nach einem heftigen Sturm in 2004 brach der mittlere Teil des Piers zusammen und versank im Meer. Da der West Pier unter Denkmalschutz steht, können die ruinenhaften Überreste nicht abgerissen werden und ragen als Mahnmal aus der See.

Architektonisch sehenswert zur Landseite hin sind auf dem nächsten Abschnitt der Brighton VB40-Brunswick-SquarePromenade der Regency sowie der Brunswick Square. Im frühen 19. Jahrhundert als mondäne Wohnviertel der englischen High Society erbaut, sind beide Ensemble sehenswerte Beispiele des klassizistischen Regency-Architekturstils, deren Parks heute als Ruheoasen mit Meerblick von allen genutzt werden.

Von hier aus sind es wenige Minuten bis man den Stadtteil Hove erreicht, dessen Strandabschnitt sich durch bunte Badehäuschen und durch eine Lagune auszeichnet. Hier befindet sich auch Lagoon Watersports (www.lagoon.co.uk), eine sportlich-feuchte Institution in Brighton. Wassersportbegeisterte können sich hier Segel- oder Motorboote sowie Windsurfequipment ausleihen oder Kurse zum Erlernen dieser Sportarten belegen. Für Actionhungrige gibt es sogar einen Wakeboarding Cable Park, bei dem man mit 30 km/h durch einen „Wasserhindernisparcous“ gezogen wird.

Brighton VB44-Volks-RailwayHält man sich am Brighton Pier Richtung Osten, trifft man nach wenigen Minuten auf Europas älteste Elektrobahn – die Electric Volks (www.volkselectricrailway.co.uk). Am 4. August 1883 wurde die Electric Volks erstmals von Magnus Volk, dem Sohn deutscher Einwanderer, in Betrieb genommen. Die heute zwei Kilometer lange Bahnstrecke war ursprünglich nur knapp einen halben Kilometer lang. Zwischen Ostern und Ende September verkehrt die Bahn täglich zwischen 10.15 und 17.00 Uhr (am Wochenende zwischen 11.15 und 18.00 Uhr) im 15-Minuten-Takt entlang den beiden Endhaltestellen Aquarium Station und Black Rock. Dabei verbindet die Elektrobahn den Brighton Pier mit der Marina. Neben den beiden Haltestellen gibt es in der Mitte der Strecke den Halt Peter Pan’s Playground, an dem sich auch der Yellowave Beach Sports Center befindet!

Im Yellowave Beach Sports Center (www.yelowave.co.uk) kann man Volleyball, Brighton VB08-Brighton-PierStrandfußball, „Beachminton“ und Frisbee spielen oder sich an der Kletterwand entlanghangeln. Kulinarisch verwöhnt das Barfuß-Café und bietet vom ausgewogenen Frühstück über kreative Salate und Sandwiches bis hin zu einem handfesten „Barbecue“ alles was das Sportlerherz begehrt. Und der Blick zum Ausklang des Abends mit dem typischen „Sundowner“ in der Hand ist ohnehin legendär.

Den Rückweg zum Pier sollte man am besten mit einem “Californian Style Beach Cruiser” machen, den man sich bei der Brighton Sports Company (www.brightonsports.co.uk) leihen kann. Je nach Windrichtung kann man hier unterschiedlich lange und vor allen Dingen anstrengend unterwegs sein. Wählt man den Weg oberhalb des Strandes, kann man sich hier an einem weiteren Meisterwerk der Regency-Architektur erfreuen. Der Sussex Square mit dem dazugehörigen Lewes Crescent wurde 1855 fertiggestellt und galt als eine der besten Adressen in Brighton. Heute ist die Anlage ein Baudenkmal, teilweise aufwändig saniert und erneut eine der begehrtesten Wohnlagen des Seebades – direkt an der Promenade. Weiterführender Link zum Strandleben von Brighton unter: www.visitbrighton.com/things-to-do/beach-life

 ha 7Und falls es doch mal regnen sollte: Konsumkunst beziehungsweise Kunstobjekte aus Alltagsgegenständen und in Anlehnung an die Werbeindustrie findet man in der Ausstellung „ARTIST ROOMS“. Vom 11. Mai bis zum 8. September ist es dem Brighton Museum & Art Gallery gelungen, zum ersten Mal in England außerhalb der Tate Galerie in London, Werke des weltbekannten amerikanischen Künstlers Jeff Koons zu präsentieren. Provokativ und verspielt mit einer Prise Ironie passen die Skulpturen und Installationen hervorragend in das unkonventionelle Seebad und werden sicherlich einer der Besuchermagneten des Sommers 2013.

Weitere Infos und Tipps: weiterführender Link  www.visitbrighton.com





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