Infiniti FX: Erstkontakt mit dem sportlichen Crossover-Modell

Im Straßenbild unserer Städte ist er noch nicht allzu oft zu sehen, und deshalb auch meist ein „Hingucker“ weil sich seine Formensprache aus dem verbreiteten gradlinigen und kantigen Design abhebt: der Infiniti FX, der sportlicher Luxus-Crossover und meist verkauftes Modell der Marke. Als Crossover ist  hier die Synthese aus Sportwagen und SUV gemeint, und die eigenständige, auf den ersten Blick ungewohnte Designlinie unterstreicht die Sonderstellung dieses Fahrzeuges.  Der unkonventionelle Ansatz der Marke spiegelt sich bei ihren Kunden wider: So sind Infiniti Besitzer Individualisten, Selbständige oder Freiberufler die keinem Markendruck unterliegen. Mehr als 70% der Käufer besaßen bereits vorher ein SUV und wechselten zu 90 Prozent von einem anderen Premiumhersteller zu Infiniti. Daß Kunden in diesem Segment ein komplett ausgestattetes Fahrzeug erwarten zeigt, daß der XF  überwiegend in der Topausstattung S Premium gekauft wird. Als Motorisierung angeboten werden im Modelljahrgang 2012 zwei  Benziner-Varianten FX37 (3,7-Liter-V6) und FX50 (5,0-Liter-V8), die Motorenpalette wurde um den FX30d mit einem neue 3,0-Liter-V6-Diesel erweitert.

Für eine kurze Ausfahrt anlässlich der Infiniti Testtage wählten wir ein Fahrzeug mit dieser Motorisierung, von der man deutlich mehr als 80% Anteil am Gesamtverkauf erwartet. Gediegenes Interieur empfängt die Passagiere, die vielfach stufenlos elektrisch verstellbaren Ledersitze lassen sich auch im Seitenhalt sowohl an der Lehne als auch der Sitzfläche variabel anpassen und ermöglichen eine entspannte Sitzposition auch für große Fahrer. Ein Druck auf den Start/Stopp-Knopf und ein sonores Geräusch bestätigt daß der 3,0-Liter V6-Diesel (der ein Gemeinschaftsprojekt der Renault-Nissan-Allianz und eine spezielle Entwicklung für den FX ist) meldet sich. Eine 7-Gang-Automatik beschleunigt ruck frei in 8,3 Sekunden auf 100 km/h und sorgt in „S“ Position für etwas sportlichere Drehzahlen. Ambitionierte Fahrer können Gangwechsel alternativ auch über die am Lenkrad befindlichen Schaltwippen manuell betätigen. Ruhig zieht das Fahrzeug auch auf Landstraßen in zügig durchfahrenen Kurven seine Bahn, die Lenkung ist komfortabel leichtgängig und vermittelt dennoch guten Fahrbahnkontakt. Etwas konkretere Rückmeldung erhält man nach Betätigung der „Sport-Taste“ auf der Mittelkonsole, die das Fahrwerk straffer abstimmt. Der Diesel dürfte für Viel- und Langstreckenfahrer interessant sein, allerdings kann er über das Fahrzeuggewicht von über 2 Tonnen nicht hinwegtäuschen. Dem gut gewachsen sind die belüfteten Scheibenbremsen mit 4-Kolben-Bremssätteln, die über einen Bremsassistenten und elektronische Bremskraftverteilung für sichere Verzögerung sorgen. Wer auf sportliche Fahrleistungen Wert legt, wird mit dem 3,7-Liter V 6 (320 PS) oder der Top-Motorisierung mit einem V8 (5,026 ccm, 390 PS) die Motorisierung seiner Wahl finden. Verbrauchsbewusste Kunden werden dem Diesel mit einem Verbrauch von 9 Litern den Vorzug geben.

Im Gelände oder auf unbefestigte Wegen steht bei allen FX-Modellen der intelligente Infiniti Allradantrieb zur Verfügung. Dessen ausgefeilte Steuerelektronik passt über eine zentrale Verteilerkupplung das zu den Rädern geleitete Drehmoment automatisch den jeweiligen Straßen- und Fahrverhältnissen an. Dies permanent bis zu einem Verhältnis zwischen 50:50 und 0:100 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse. Durch automatisches Umschalten auf eine 50:50 Drehmomentverteilung sorgt das ATTESA E-TS speziell auf Schnee, Sand oder schlammigem Untergrund für gute Anfahrtraktion und eine ruckfreie, stabile Beschleunigung. Auf trockener Straße und festem Untergrund ist der FX30d mit reinem Hinterrad-Antrieb unterwegs.

Zur Komplettausstattung zählen unter anderem ein Spurverlassenswarner, ein Spurhalteassistent, Intelligent Cruise Control, ein Abstandsregelsystem sowie ein Auffahr-Warnsystem und ein intelligenter Bremsassistent. Der Spurverlassenswarner geht über optische und akustische Anzeigen hinaus, indem es bei Bedarf aktiv eingreift und das Fahrzeug in die richtige Spur lenkt. Adaptives Kurvenlicht gehört ebenfalls zur Standardausstattung bei allen Modellen, in den GT und S-Ausführungen zählt auch ein Rundumsicht-Monitor zur Standard-Ausstattung: Beim Manövrieren mit wenig Freiraum sorgt der Rundumsicht-Monitor mit Weitwinkelkameras vorn, hinten und seitlich am Fahrzeug für eine 360-Grad-Darstellung aus der Vogelperspektive, in der Passanten und andere Hindernisse in der Nähe des Fahrzeugs sichtbar werden. Die GT- und S-Ausführungen sind dagegen serienmäßig mit einer Rückfahrkamera und Parksensoren ausgestattet.

Der FX ist in zwei gut ausgestatteten Ausführungen erhältlich: als GT mit dem Extra an Luxus und S mit dem sportlicheren Auftritt. Sowohl GT als auch S sind darüber hinaus als Premium-Ausführungen mit noch mehr Technologie verfügbar – der ersten Wahl europäischer Kunden für FX-Spitzenmodelle. Die Premium-Modelle sind serienmäßig mit praktisch jeder Funktion aus dem Infiniti-Angebot ausgestattet, unter anderem den aktiven Sicherheitstechnologien und der gerühmten Connectiviti+-Informations- und Entertainmentplattform von Infiniti. Der Einstieg in die Infiniti-Welt beginnt beim FX 3,0d AT bei € 57.350,-

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