Juniper Jack, London Dry Gin aus Dresden

Juniper Jack: exzentrischer London Dry Gin aus Dresden

Natürlich steckt hinter dem Namen von „Juniper Jack“ eine lange Geschichte. Wie meist bei neuen Produkten, so auch bei einer neuen Gin-Marke. Nur diesmal liegt sie in den Archiven des „House of Parliament“ und des „British Museum“ in London vergraben. Interessiert aber die wenigsten. Wie King George II damals auch. Dessen „Gin Act“ von 1736 machte nämlich Juniper Jack, einen Brennerei-Gesellen, arbeitslos. Der revanchierte sich mit einem rebellischen Theaterstück: „The Death of Queen Gin“. Ein „Publikumsrenner“, der nur ein einziges Mal aufgeführt wurde. Juniper Jack war vielleicht ein lausiger Dichter, dafür ein Pionier des „independent Spirits“!

Wer steckt hinter Juniper Jack?

Juniper Jack, Siegbert HennigSiegbert Hennig ist mit Leib und Seele bei der Sache. Dass er sieben Tage die Woche in der Manufaktur ist, kommt viel zu oft vor, findet die Familie. Doch sein Handwerk ist für ihn Passion und Profession. Sein erklärtes Ziel: „So viel Spaß wie möglich muss ins Glas!“ Dieser Spaß bedeutet nicht Alkohol.

Berauschen soll der Reichtum der Aromen, der sich beim Tanz der Tropfen über die Zunge entfaltet. Mit Erfahrung, Neugier und nie versiegender Probierlust entstand nach intensiver Handarbeit und 18 Monaten Rezeptentwicklung ein London Dry, der so einmalig, ehrlich und pur ist, wie der Meister, durch dessen Hände Arbeit er entstanden ist.

Für Jörg Fiedler war als Vertriebsleiter des renommierten Weingutes „Schloss Proschwitz“ in Meißen war mehr als fünf Jahre Genuss in Flaschen nicht nur sein Beruf. Feinste Weine und Spirituosen wurden zur Leidenschaft. Im Jahr 2013 gründete er sein eigenes Unternehmen, um sich voll und ganz dem Handel mit erlesenen Genussmitteln zu verschreiben.

Doch so ganz konnte er die Finger von der Flasche nicht lassen. „Ich sehnte mich nach einem eigenen Gin.“ Gut, dass er seit Jahren mit Siegbert Hennig eng befreundet war. Beide teilen die Begeisterung für Spaß im Glas. Und so konnten sie der Versuchung nicht widerstehen. Nach unzähligen Experimenten mit Kräutern und Destillationsprozeduren war nach knapp zwei Jahren das „Baby“ geboren.

Die Philosophie: Gin sollte nach Gin, und damit nach Wacholder schmecken.  Wem der ganze exotische Früchte- und Kräuterwahn zu viel Marketing ist, und Sie auch der Meinung sind, dass Zucker, Labor-Aromen & Essenzen in einem guten Gin nichts zu suchen haben…“großartig“ würden die beiden Gründer sagen! Und „herzlich willkommen bei Juniper Jack.

Juniper Jack, London Dry Gin aus Dresden

Juniper Jack, London Dry Gin aus DresdenFür die beiden Gründer kommt es nicht auf reine Äußerlichkeiten an. Sie richten ihren Fokus auf die inneren Werte Ihres Gins. Das ist das vielschichtige und spannende Aromenspiel. „Wir schauen nicht, was gerade hip ist oder was andere machen. Unser Kriterium ist Spaß im Glas!“ Dabei versuchen die Macher von Juniper Jack jegliche Abhängigkeiten zu vermeiden und gehen unkonventionelle Wege.

Auch in Sachen Vertrieb schwimmen Fiedler & Hennig gegen den Strom. Sie verzichten auf reine Online-Händler und weitestgehend auf Fachgroßhändler. „Wir wachsen lieber langsam und sagen konsequent „No thanks“ zu bestimmten Interessenten. Dafür behalten wir die Kontrolle und kennen unsere Kunden persönlich.“ Das hat vor allem Vorteile für unsere Kunden, erklärt Fiedler. „Sie können darauf vertrauen, dass wir Qualität und Exklusivität liefern.“ Die beiden Charakterköpfe von Juniper Jack sind nicht angetreten, um den leichten Weg zu gehen. Ihren Antrieb und ihre ansteckende Begeisterung schöpfen Hennig & Fiedler aus der Herausforderung.

Juniper Jack London Dry Gin, Sachsen Dresden

 

Uns war klar, dass nur ein echter ‚London Dry‘ in die Flasche kommt. Über Geschmack soll man streiten, über Qualität nicht! “ sagt Fiedler. Sie verzichten damit bewusst auf fertige Komponenten, Zucker und eine nachträgliche Aromatisierung. „Halbe Sachen sind einfach nicht unser Metier.“ Die handverlesenen Botanicals werden aufwendig in unterschiedlichen Alkoholstärken und bis zu einer Woche mazeriert. Danach erfolgt die behutsame, dampfgesteuerte Destillation in der 300 Liter Kupferbrennblase. Die Tatsache, dass die Rezeptfindung 18 Monate gedauert hat, zeigt, wie komplex die Aufgabe ist. „Abgeschreckt hat uns das definitiv nicht. Wir würden es immer wieder tun.“

Juniper Jack London Dry Gin, Sachsen Dresden

 

Juniper Jack: ein London Dry Gin aus Dresden?

„London Dry“ ist keine geographische Ursprungsangabe, vielmehr ein gesetzlich streng reguliertes Prädikat. Link zum Gesetzestext Zu Verwechslungen kommt es schnell, da die Kombination aus (Stadt XY + Dry Gin) nicht reglementiert ist. Umgangssprachlich wird „London Dry“ als das „Gin-Reinheitsgebot“ bezeichnet. Nicht ohne Grund, denn wer sich als Hersteller für ein London-Dry-Verfahren entscheidet, verzichtet bewusst auf geschmackliche Hilfsmittel und nimmt sich komplett die Möglichkeit, nach der Destillation Einfluss auf das Resultat zu nehmen. Gleichzeitig hat man viele Hürden und hohe Kosten beim Betreiben einer Destille und Risiken bei der Verarbeitung der Botanicals in Kauf zu nehmen. Ein sehr steiniger und steiler Weg, aber einer, der sich lohnen kann.

Juniper Jack, London Dry Gin aus Dresden

 

Wacholderbombe 2.0: Neben dem London Dry gibt es Juniper Jack auch als „NAVY STRENGTH“ Sonderedition.

Der Navy Strength ist ein Jahrgangs-Distillers Cut, der vollkommen ungefiltert (unplugged) ist und mit 57,2 % vol. Alkohol (=100 englische Proof) seine geschmackliche Sprengkraft & Freude noch weiter steigert.

Juniper Jack London Dry Gin, Wacholderbombe, Sachsen DresdenZum geschichtlichen Hintergrund: Als es noch üblich war, Spirituosen in Holzfässern mit dem Segelschiff über die Weltmeere zu transportieren, musste man Gewicht und Platz sparen. Daher befüllte man die Fässer nur mit hochprozentigen Spirituosen, die dann am Bestimmungsort wieder auf

Trinkstärke verwässert wurden. Da die Fässer zusammen mit dem Schwarzpulver gelagert wurden, und die Fässer nicht immer dicht blieben, mussten die Spirituosen “gun powder proof” sein, d.h. mind. 100 Proof = 57,2 % vol. Alkohol aufweisen. Denn bei dieser Alkoholstärke konnte selbst “nasses” Schwarzpulver problemlos zünden. Ahoi!

Aufgrund der großen Nachfrage, war unser 2017er NAVY STRENGTH nach nur einem Tag restlos “ausgetrunken”. Damit Sie im nächsten Jahr mit Sicherheit Zugriff auf diese außergewöhnliche “Wacholderbombe” erhalten, werden Vorbestellungen angenommen.

Mehr über Juniper Jack und Bezugsmöglichkeiten finden Sie unter diesem Link

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