MeisterSinger Lunascope blau

Macht mondsüchtig: Die neue MeisterSinger Lunascope

Mit der neuen MeisterSinger Lunascope am Handgelenk hätten Sie ihn in jedem Fall und völlig unabhängig vom Wetter gesehen – den Vollmond gestern. Mit der Lunascope präsentierte die auf Einzeigeruhren spezialisierte, deutsche Uhrenmanufaktur MeisterSinger auf der kürzlich zu Ende gegangenen Branchenmesse Baselworld ihr erstes astronomisches Modell.

MeisterSinger baut in Münster besondere mechanische Uhren. Für Menschen, die sich nicht für Sekunden interessieren, sondern aufs große Ganze sehen und dort die Übersicht behalten. Die Bewegung des langen, einzelnen Stundenzeigers ist für das menschliche Auge kaum wahrzunehmen, aber so unaufhörlich wie das Verstreichen der Zeit auf alten Sonnenuhren.

MeisterSinger Lunascope Gelassen, aber genau: die MeisterSingers Mondphasenanzeige

Unsere Zeiteinteilung und -darstellung folgt von jeher der Bewegung der Gestirne. Schon im Mittelalter bildeten Turmuhren astronomische Modelle nach, holten lieber die himmlische Mechanik auf die Erde, als einzelne Minuten oder gar Sekunden anzeigen zu wollen.

Das schlanke Edelstahlgehäuse der Pangaea-Familie rahmt eine ungewöhnlich große Mondphasenanzeige: Die obere Hälfte des Zifferblatts ist schwungvoll ausgeschnitten; darin bewegt sich mit dunkelblauem, sternbestandenem Grund der Mond. Sein großzügiger Durchmesser lässt in der realistischen Darstellung auch feine Details der Oberfläche erkennen – wie beim Himmelsblick in klarer Nacht.

 

MeisterSinger Lunascope BlueKorrektur der Mondphase erst nach 128 Jahren

Dem natürlichen Eindruck des Erdtrabanten entspricht die astronomische Präzision, mit der die Lunascope die Mondphasen darstellt. Für eine Erdumrundung benötigt der Mond 29 Tage, 12 Stunden, 44 Minuten und 2,9 Sekunden. Die meisten Uhren runden das mit ihrem Räderwerk auf 29,5 Tage ab – sie gehen damit pro Jahr um 8 Stunden falsch und müssen alle drei Jahre um einen Tag korrigiert werden.

Das mit dem Mondphasenmodul versehene Schweizer Automatikwerk der Lunascope lässt sich übrigens durch den verschraubten Glasboden des 40-Millimeter-Gehäuses betrachten.

Die Lunascope gibt es in zwei Varianten: mit einem sonnengeschliffenen Blatt im dunklen Blau des Mondhintergrunds und einem silbrig-opalinen Blatt, auf dem das kreisförmige Datumsfenster bei 6 Uhr ein optisches Gegengewicht zur astronomischen Anzeige bildet.

Das blaue Lunascope-Modell wird mit einem Kalbslederband (Krokoprägung) im Farbton Cognac, das silber-opaline mit einem dunkelbraunen Kalbslederband ausgeliefert.

Die Lunascope von MeisterSinger ist ab Anfang April lieferbar und kostet € 2.990,- (UVP).

Die Einzeigeruhren von MeisterSinger sind erhältlich bei Fachhändlern – den nächsten Händler finden Sie unter http://www.meistersinger.de/haendlersuche.html

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Hans Hörl ist seit mehr als 30 Jahren im Medien- und Verlagsgeschäft, und seit 16 Jahren auf das Luxus-Lifestyle-Segment spezialisiert. Er ist Gründer und Herausgeber der online-Magazine FiNE ART OF LIVING und NeueUhren.de.

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