Münchner Juweliere: Uhr für die Antigua Sailing Week 2010

Eine Uhr für die Antigua Sailing Week 2010 entwickeln – mit diesem Vorschlag wandte sich Professor Dr. Ulrich L. Rohde, begeisterter Segler und Uhrenfan, im Sommer 2009 an die Leinfelder Goldschmiede München. Martin Mandl, Designer und einer der Geschäftsführer, wusste recht schnell, wie so ein Chronograph aussehen könnte. Ein Gehäuse, das im Querschnitt an das Kapitell antiker Säulen erinnert, mit satten Kurven.

Fließende Formen und eine angenehme Haptik bilden den Kern der Designidee.  Tage- und nächtelang wurden im Herbst 2009 Wachsmodelle bearbeitet, optimiert, der Länge nach hoch und quer geschnitten, um möglichst genaue Befehle für die Fräsmaschine zu bekommen.“ Das Resultat ist ein Befehlssatz mit über einer Million Kommandos statt der üblichen 30.000 (Mittelwert). Damit produziert die hochmoderne Simultan-5-Achs-Fräsmaschine Rohlinge aus Gold oder Stahl. Um die Haptik und die Form zu perfektionieren, wird der Rohling dann in feinster Handarbeit poliert.

Die sieben Zeiger wurden ebenfalls exklusiv für die Antigua 2010 entworfen. Die Fertigung der filigranen Objekte besteht aus vielen einzelnen Arbeitsschritten: Vorlage am CAD konstruieren, mit Laser aus Federstahl ausschneiden, von Hand polieren, auf 290 Grad erhitzen und bläuen, mit SUPERLUMINOVA® füllen. Das Futter, per Hand poliert und rhodiniert, wird zum Schluss in den Zeiger eingepresst. Erst dann wird bei der Montage der Uhr den jeweiligen Zeiger auf die Zeigerwelle gesetzt. Ein weiteres Detail, auf dem besonderes Augenmerk lag, ist der Drücker für die Mechanik der Stoppuhr. Die Drücker der Antigua 2010 sollten groß und leichtgängig sein, einen satten Klang haben und durch ihre besondere Form die Krone schützen.

Um neben Stahl und Gold ein weiteres passendes Material für das Armband zu finden, entschied man sich für ein Silikon aus der Medizintechnik, das sich färben lässt, hohen Tragekomfort bietet und gesundheitlich vollkommen unbedenklich ist.
Eine Besonderheit verbirgt sich zuguter Letzt auf dem Gehäusedeckel der Antigua 2010: Um zu zeigen, dass der Chronograph von der Goldschmiede an der alten Münchner Stadtmauer kommt, ist auf jedem Gehäusedeckel das Münchner Kindl eingraviert.

Über Leinfelder München: Drei Menschen bekommen den Sinn für Schmuck und Unternehmertum in die Wiege gelegt; das geschieht fast von selbst, wenn der Vater Goldschmied, Juwelier oder Großhändler für Silberschmuck ist. Sie entscheiden sich alle drei für eine Ausbildung in der Goldschmiedekunst, und als sich ihre Wege kreuzen, zeigt sich, dass sie ein außergewöhnlich gutes Team sind. So einfach und besonders zugleich ist die Geschichte hinter Leinfelder München. Grundlegend für die Schmuckstücke und Uhren von Leinfelder ist eine besondere Formensprache, die klare Linien und Stilelemente aus der Architektur vereint. So entstehen einzigartige Kunstwerke, die über die Jahre viele Liebhaber gewonnen haben und immer wieder neue Kunden begeistern.
Gegründet wurde die Firma im Jahr 1963, als Erwin Leinfelder in der Münchner Prannerstraße die erste Schmuckgalerie Deutschlands eröffnete. Seit 2003 befindet sich das Juweliergeschäft Leinfelder in der Theatinerstraße.

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Hans Hörl ist seit mehr als 30 Jahren im Medien- und Verlagsgeschäft, und seit 16 Jahren auf das Luxus-Lifestyle-Segment spezialisiert. Er ist Gründer und Herausgeber der online-Magazine FiNE ART OF LIVING und NeueUhren.de.

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