Olympische Rekorde bei Hotelpreisen in London

Einen Monat vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in London hat die Jagd nach Bestmarken und Rekorden in einer Disziplin bereits begonnen: Hotelanbieter übertreffen sich in der ohnehin kostspieligen Metropole gegenseitig mit Preissteigerungen. Neben den über 10.000 Athleten, die sich in 26 Sportarten messen, werden auch neun Millionen Besucher für den Zeitraum der Wettkämpfe erwartet. Wie das Hotelportal Octopus.com mit Sitz in London mitteilt, führt die erhöhte Nachfrage während der Spiele derzeit zu einem durchschnittlichen Zimmerpreis von rund 350 Euro. Obwohl die verbleibenden Kapazitäten von Hotelzimmern bereits auf 20 Prozent geschrumpft sind, warnt Octopus.com vor übertriebener Torschlusspanik: Wer sich bei der Suche nach einer Unterkunft clever anstellt, könne auch jetzt noch sinnvoll und günstig buchen. Dabei käme es vor allem auf eine gute Reiseplanung vor Ort an.

Aktuell sind noch gut 20 Prozent der vorhandenen Zimmerkapazitäten frei“, so Bastian Winterkemper, Head of Communication Germany vom Londoner Hotelportal Octopus.com. „Wir sehen momentan außerdem, dass Zimmerkontingente in den freien Markt zurückkehren, die viele Wochen geblockt waren, aber dann doch nicht gebucht wurden.“ Hier zeichne sich vereinzelt auch eine rückläufige Preisentwicklung ab. Gegenüber dem üblichen Preisniveau im Hochsommer stelle man derzeit eine Erhöhung von durchschnittlich 63 Prozent fest. Das entspricht etwa 350 Euro für ein Doppelzimmer während der Sommerspiele.

Die Londoner Verkehrsbetriebe TfL (Transport for London) erwarten rund neun Millionen Besucher, die speziell für die Olympischen Wettkämpfe in die Stadt an der Themse reisen. Grund zur Panik gebe es laut Winterkemper jedoch noch nicht: Auch Doppelzimmer mit einem Standard von drei Sternen, die nur leicht über dem Durchschnittspreis des letzten Sommers lägen, also bei rund 170 €, wären in der Nähe einzelner Sportstätten noch zu finden – zum Beispiel in Earl´s Court (Kensington), wo der Olympiasieger im Volleyball ermittelt wird. Wer bei der Buchung allerdings nur auf einen möglichst geringen Preis achtet, der kann am Ende böse Überraschungen erleben. London hat zwar gerade erst während des Nationalfeiertages zum Diamant-Jubiläum der Queen bewiesen, dass es ein erhöhtes Verkehrsaufkommen zu stemmen in der Lage ist. Die Aufgabe während der Olympiade scheint allerdings noch ungleich schwerer zu meistern. Die Verkehrsbetriebe rechnen an Hotspots für U-Bahn und Züge wie London Bridge oder Bank mit hohen Wartezeiten. Wer jetzt noch für den Zeitraum der Olympischen Sommerspiele eine Unterkunft in London sucht, dem empfiehlt Octopus.com, sich vor der Hotelbuchung frühzeitig einen möglichst guten Überblick über die Verkehrsbedingungen vor Ort zu verschaffen. Wer sich bei der Routenplanung clever anstellt, hat bei der Auswahl seines Hotels einen größeren Spielraum.

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