Porsche Museum, Porsche Soundnacht.j

Porsche-Museum präsentiert die Sound Nacht und Ferdinand Linzenich

Das Porsche-Museum präsentiert Sound Nacht und Ferdinand Linzenich. Zum Jahresende bietet das Porsche-Museum gleich zwei besondere Veranstaltungen: Zum einen erklingt inmitten der Ausstellung wieder PS-starker Hörgenuss für Motorsportfans, wenn traditionell im Oktober die „Sound Nacht“ stattfindet. Zum anderen verschafft sich der Kabarettist Ferdinand Linzenich mit seinen scharfsinnigen wie humorvollen Gedankenspielen Gehör beim Publikum.

„From Past to Present“ – Am Samstag, den 22. Oktober, um 19.00 Uhr lädt Porsche zur bereits sechsten Sound Nacht ein.

Porsche Soundnacht, Walter Röhrl S16_0398Ehemalige und aktive Rennfahrer sowie Weissacher Ingenieure präsentieren elf einzigartige Rennfahrzeuge, deren Motoren live in der Ausstellung gestartet werden. Zeitzeugen berichten zudem von ihren Erlebnissen an der Rennstrecke. Dabei erwartet das Publikum an diesem Abend eine spannende Reise „From Past to Present“ durch die Rennsport-Historie von Porsche. So wird der zweifache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl beispielsweise seinen Rallye-Porsche 911 SC aus dem Jahr 1981 vorstellen. 35 Jahre nach seiner Teilnahme an der nord-italienischen Rallye Sanremo wird er von seinem dramatischen Renneinsatz mit diesem Fahrzeug berichten. Gemeinsam mit seinem Beifahrer Christian Geistdörfer legte Röhrl damals mit dem Porsche 911 SC eine spannende Aufholjagd hin. Beide wurden jedoch auf Platz zwei liegend durch eine defekte Antriebswelle gestoppt. Von 2008 an restaurierte das Mechaniker-Team vom Porsche-Museum diesen 911 SC, der schließlich zusammen mit Röhrl und Geistdörfer bei der Targa Tasmania 2011 sein Comeback erleben durfte.

Der Weissacher Herbert Linge wird den Porsche 718 RS 60 Spyder auf die Bühne begleiten, den er erst vor wenigen Wochen anlässlich der 100. Auflage der Targa Florio auf den Bergstraßen Siziliens pilotiert hat. Der RS 60 brachte Porsche ab 1960 im Langstreckensport die größten bisher erzielten Erfolge. Unter anderem holten Joakim Bonnier und Hans Herrmann bei der 44. Targa Florio mit einem Vorsprung von über sechs Minuten den Gesamtsieg für Porsche.

Rennlegende Jürgen Barth, der 1977 gemeinsam mit Jacky Ickx und Hurley Haywood als Sieger in Le Mans hervorging, wird eine Hörprobe des damaligen Siegerfahrzeugs, dem Porsche 936/77 Spyder bieten. Im weiteren Verlauf des Abends werden zudem unter anderem die Motorenklänge des Porsche 804 Formel 1 von 1962, des Porsche 911 Carrera RSR 3.0 aus dem Jahr 1974 und des Porsche 956 C zu genießen sein. Letzterer wird von dem ehemaligen Porsche-Rennleiter Norbert Singer vorgestellt. Als aktuelle Vertreter werden der Porsche 718 Boxster (2016) sowie der Porsche 911 R (2015) gestartet.

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Der Vorverkauf der auf 911 Stück limitierten Eintrittskarten beginnt am 12. September wie gewohnt über Easy Ticket (Tel.: +49 711 2555 555; www.easyticket.de). Der Ticketpreis beträgt 23,- Euro für einen Stehplatz und 35,- Euro für einen Sitzplatz auf der Tribüne.

Scharfsinnig und humorvoll: Kabarett mit Ferdinand Linzenich

Am Samstag, den 5. November 2016, lädt das Porsche-Museum zu einem Abend voll satirischem Scharfsinn, liebevollem Lästern, provokanten Perspektivwechseln und hintergründigen Humor: Virtuos nimmt der Kabarettist Ferdinand Linzenich sein Publikum auf eine sinnliche Reise wider den Zeitgeist mit. Er ermuntert sein Publikum zum Querdenken und legt ein Glaubensbekenntnis ab – zum Optimismus in allen Lebenslagen.

Ferdinand Linzenich

Mit seinem neuen Bühnenprogramm „Tut mir leid, war Absicht! – Eine satirische Auferstehungsfeier wider den Zeitgeist“, das 2016 Premiere feiert, möchte Linzenich den Zuschauern erneut den Spiegel vorhalten. Es handelt von Eltern, die ihre Sprösslinge ein Leben lang wie eine Monstranz vor sich her tragen, vom Ernährungswahn, der uns abwechselnd nahelegt, uns wie ein Neandertaler oder ein buddhistischer Fastenmönch zu verköstigen, bis hin von der heillosen Selbstüberschätzung der modernen Egoholiker, die sich auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger noch am liebsten bei sich selbst bewerben würden. Nicht zu vergessen, den voll vernetzten „Homo digitalis“, der sich von morgens bis abends von seinem Smartphone leiten lässt und trotzdem nicht so recht weiß, wo er eigentlich hin will.

Tickets zum Preis von 25,- Euro sind ab sofort über Easy Ticket erhältlich (Tel.: +49 711 2555 555; www.easyticket.de).

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