Was ist erlaubt beim Handgepäck

Reisen mit dem Flugzeug: Was ist erlaubt beim Handgepäck?

Ob Business-, Urlaubs, City- oder Shopping-Trip: bei Reisen mit dem Flugzeug stellt sich oft die Frage Was ist erlaubt im Handgepäck?

Das Fliegen wird immer populärer und die Passagierzahlen steigen Jahr für Jahr. Das liegt wohl zum einen an der Erschwinglichkeit seit dem Siegeszug der Billigflieger wie Ryanair, EasyJet und Co., andererseits aber auch an unseren Mobilitätsansprüchen. Dabei ist es oft sehr umständlich Gepäckstücke einzuchecken und manchmal auch teuer. Trolleys und Taschen in „Carry-On“-Größen haben Hochkonjunktur, nachdem selbst arrivierte Airlines auf kürzeren Strecken zunehmend nur noch Handgepäck erlauben. Und mal ehrlich: Ob Businessreise oder verlängertes Wochenende, wenn man mit Handgepäck auskommt, ist es fast wie beim Busfahren – Ticket lösen, einsteigen, losfahren bzw. losfliegen.

Nur: Wie groß und schwer darf das Handgepäck eigentlich sein? Gibt es Unterschiede je nach Flug oder Airline? Was darf und was sollte alles hinein?

Was ist erlaubt beim Handgepäck?

Mit Handgepäck am Schalter vorbei

Auf den meisten Flugstrecken der etablierten Airlines ist ein Check-In-Gepäckstück, also ein Koffer oder eine Tasche, die am Schalter aufgegeben wird, erlaubt. Allerdings ist die Aufgabe des Gepäckstücks meistens mit zusätzlichem Zeitaufwand verbunden, denn nicht selten bilden sich große Schlangen in den Schalterhallen. Bei einigen Billigfluggesellschaften wie Ryanair oder EasyJet darf man ein Gepäckstück generell nur gegen Gebühr aufgeben. Da man bei fast jeder Fluggesellschaft bereits online oder sogar mit dem Smartphone einchecken kann, spart man eine Menge Zeit, wenn man quasi ohne Umwege zur Sicherheitskontrolle und dann zum Gate spazieren kann. Auch bei der Ankunft am Ziel gibt es kein lästiges Warten am Gepäckband.

Kurzum, das Reisen nur mit Handgepäck kann sehr praktisch und bequem sein. Voraussetzung ist aber, dass man gut vorbereitet ist und weder bei der Sicherheitskontrolle noch beim Boarding von den strengen wie unübersichtlichen Regeln für das Bordgepäck überrascht wird.

Was darf rein ins Handgepäck?

Dass gefährliche Gegenstände nichts in der Kabine zu suchen haben, drängt sich nicht erst seit dem 11. September 2001 auf. Mittlerweile hat sich auch herumgesprochen, dass bereits eine Schere oder Nagelfeile als gefährlich einzustufen sind. Nicht so offensichtlich ist das Verbot von Benzinfeuerzeugen, Bleichmitteln, brennbaren Farben oder Spielzeugwaffen. Eine genaue Liste der verbotenen Gegenstände gibt es vom Luftfahrt Bundesamt.

Was ist erlaubt beim Handgepäck?

Immer wieder vergessen Passagiere, wie das mit den Flüssigkeiten ist. Die dürfen im Handgepäck eine Menge von 100 ml pro Behälter nicht überschreiten. Zudem müssen die einzelnen Behältnisse in einem durchsichtigen, wiederverschließbaren Beutel von max. 1 Liter Inhalt untergebracht sein.

Obwohl Laptop, Tablet und sonstige Elektronik bei der Sicherheitskontrolle ausgepackt werden muss, darf diese mit an Bord. Lithium-Ionen Akkus, die beispielsweise in Powerbanks oder Smartphones verwendet werden, müssen sogar im Handgepäck transportiert und dürfen nicht aufgegeben werden.

So groß darf das Handgepäck sein

Da das Bord-Gepäck in die sogenannten „Overhead Compartments“ der Flugzeugkabinen passen muss, sind die Maße der erlaubten Taschengrößen limitiert. Allerdings sind die genauen Abmessungen (Länge, Breite, Höhe) international doch unterschiedlich. Eine einheitliche Regelung durch die IATA (International Air Transport Association) ist bisher an einem Konsens aller Airlines gescheitert.

Die Beschränkungen reichen von 56 x 45 x 25 cm bei British Airways, über 55 x 40 x 23 cm bei Lufthansa bis hin zu 50 x 37 x 25 cm bei Qatar Airways. Und auch die Gewichtsbeschränkungen reichen von fünf bis zehn Kilogramm. Einige Fluggesellschaften erlauben gar ein zweites, kleineres Gepäckstück wie eine Handtasche an Bord. Wieder andere machen das vom Tarif des gebuchten Flugs abhängig. Eine Auflistung der unterschiedlichen Höchstmaße und Regularien findet man hier.

Auf sicherer Seite ist man oft, wenn das Gepäckstück mit einem Hinweis für die Eignung als Carry-On versehen ist. So wie Eagle Creeks TrueFit Carry-On Produkte. (Bsp.) Weiche Gepäckstücke wie Duffles lassen sich außerdem etwas komprimieren, wenn sie zum Beispiel ein paar Zentimeter zu dick sind.

Was ist erlaubt beim Handgepäck?

Das sollte man im Handgepäck immer dabei haben

Das Handgepäck spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, wenn man ein größeres Gepäckstück eingecheckt hat – leider kommt es nämlich immer wieder vor, dass Check-In-Gepäck verloren geht und man als Passagier für ein paar Tage am Zielort mit dem auskommen muss, was man „am Leib“ trägt. Für den Fall der Fälle gibt es ein paar Dinge, die man vorsichtshalber immer im Handgepäck haben sollte.

Ein Satz leichter Klamotten hilft zum Beispiel, wenn der Sitznachbar versehentlich einen Becher Orangensaft umstößt und dieser unglücklich im eigenen Schoß landet. Aber auch beim Stopover bzw. im Transit kann es am Flughafen schnell ungemütlich werden. Da hilft eine Grundausstattung für den kleinen Komfort:

  • Reise-Dokumente (am besten immer am selben, sicheren Ort)
  • Garnitur (leichte) zusätzliche Kleidung
  • Ziploc mit Zahnbürste und Toilettenartikel zum Frischmachen (< 100 ml)
  • Reisehandtuch/Mikrofasertuch zum Trocknen, Kühlen, Aufwischen
  • Elektronische Geräte und Powerbank zur Unterhaltung, z.B. eReader, Tablet etc.
  • Decke oder wärmeres Oberteil bei längeren Aufenthalten am Gate
  • Snacks und Energieriegel für den Notfall
  • Eigene Trinkflasche (Kann man fast überall auffüllen)
  • Nackenkissen zum Schlafen (Wer sie kennt, schwört darauf)
  • Ohrstöpsel sind Gold wert, wenn man erholenden Schlaf braucht
  • Schlafmaske für lichtempfindliche Schläfer
  • Essentielle Medikamente (gegen Schmerzen, Fieber, Durchfall…)

Handgepäck: Tasche, Rucksack oder Trolley (bzw. Rollkoffer)?

Was ist erlaubt beim Handgepäck?

Will ich das maximale Volumen ausschöpfen oder möglichst leicht reisen? Reise ich mit einem Gepäckstück oder mehreren? Es ist letztendlich situationsabhängig und Geschmackssache, welche Gepäckart man bevorzugt. Jedes Gepäckstück hat Vor- und Nachteile; wichtig ist am Ende nur, dass man sein Handgepäck sicher verstauen und praktisch transportieren kann.

Kleine Rollkoffer sind formstabil und sehr leicht zu bewegen. Allerdings wiegen sie meist auch etwas mehr und können kaum verkleinert werden. Es muss also genau darauf geachtet werden, dass die erlaubten Maße eingehalten werden.

Eine Tasche hat, je nach Trageoptionen, ein gutes Handling, ist leicht und kann stilvoll aussehen. Im Zweifel lassen sich die flexibleren Taschen außerdem leichter den Stauräumen anpassen. Wichtig ist aber auch, ob ihre Hauptöffnung und Seitentaschen praktisch bedienbar sind und der Zugang zu wichtigen Gegenständen, wie Laptop, Flüssigkeiten etc. nicht zu umständlich ist.

Rucksäcke bieten beim Tragen freie Hände. Sie sind bei einer sinnvollen Fachaufteilung gut zu packen und haben meist praktische Nebenfächer für schnellen Zugriff. Flexibel genug für die Fächer über oder unter dem Sitz sind sie allemal. Einziger Nachteil: Sie passen nicht zu jedem Outfit und wirken bei Geschäftsreisen deplatziert.

Inhalt von Handgepäck gut organsiert

Für alle Handgepäcksarten gilt: Organisation erleichtert das Leben aus dem Koffer ganz enorm. Für Ordnung und Übersicht im Gepäck sorgen federleichte Packsäcke und –Cubes, zum Beispiel von Eagle Creek.

Weitere Informationen gibt es auf www.EagleCreek.eu

 

Und hier noch einige nützliche Tipps die helfen, Probleme bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen von vorneherein zu vermeiden:

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